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10 knackige Tipps für eine neuen und erfolgreichen Umgang mit deinem Geld

Geld ist eines der Themen, über die wir am wenigsten sprechen – und die uns am meisten beeinflussen.
Es ist auch eines der Themen, das mir regelmäßig das Herz bricht!

Ich arbeite als Coach und Mentorin ausschließlich mit Frauen. Und ehrlich, die Themen sind immer die gleichen, egal, wie alt die Frauen sind, aus welchen Berufs- oder Bildungsstand sie kommen oder wie ihr familiäres Umfeld aussieht. Klar, mehr oder weniger ausgeprägt.

Und Geld ist immer ein Thema!

Vor allem Frauen sagen häufig:
„Ich bin nicht gut mit Geld.“
„Das ist mir zu kompliziert.“
„Darum kümmert sich mein Partner.“

Was harmlos klingt, hat langfristige Folgen.
Denn Geld, um das du dich nicht kümmerst, ist kein neutrales Thema.
Es wird trotzdem entschieden.
Nur eben nicht von dir.

Denn wenn du dich nicht um dein Geld kümmerst,
übernimmst du unbewusst eine andere Entscheidung:
Du gibst Verantwortung ab.

Nicht aus Dummheit.
Nicht aus Faulheit.
Sondern aus alten Prägungen, Unsicherheit und dem Gefühl:
„Das ist nicht mein Thema.“

1. Altersarmut ist weiblich – und kein Randproblem

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache:

  • Rund jede fünfte Frau über 65 gilt in Deutschland als armutsgefährdet.
  • Frauen beziehen im Durchschnitt 25–30 % weniger Rente als Männer.
  • Über 60 % der Menschen, die im Alter auf Grundsicherung angewiesen sind, sind Frauen.

Das sind keine Einzelschicksale.
Das ist ein strukturelles Muster.

Und trotzdem denken viele Frauen:
„Mich wird das schon nicht treffen. Schließlich arbeite ich, habe Kinder großgezogen und die Eltern bzw. Schwiegereltern versorgt. Ich habe immer alles „richtig“ gemacht!“

Doch Altersarmut entsteht nicht erst mit 67.
Sie entsteht mit jeder Entscheidung, Geld zu ignorieren, Verantwortung abzugeben oder sich kleinzuhalten.

2. Warum Geld für Frauen so emotional belastet ist

Geld ist kein neutrales Thema.
Geld ist geprägt.

Viele Frauen sind aufgewachsen mit Sätzen wie:

  • „Über Geld spricht man nicht.“
  • „Sei bescheiden.“
  • „Reiche Menschen sind arrogant.“
  • „Geld verdirbt den Charakter.“
  • „Geld ist irgendwie schmutzig.“

Bis zum siebten Lebensjahr haben wir gelernt, wie die Welt „tickt“. Wir haben erkannt, welche Verhaltensweisen uns weiter bringen. Das war auch überlebenswichtig. Und das übrigens schon seit Tausenden von Jahren. Und diese Überzeugungen haben wir übernommen von den Menschen, von denen wir alles gelernt haben und denen wir natürlich vertrauen.

Diese Überzeugungen und Glaubenssätze sind fest verankert. Sie sind tief in unserem Unterbewußtsein vergraben.

Was bleibt, ist eine unbewusste Verknüpfung:
Geld = etwas Unangenehmes.
Etwas, das man besser meidet.
Etwas, für das man sich rechtfertigen muss.

Kein Wunder also, dass viele Frauen sich unwohl fühlen, wenn es um Geld geht –
und Verantwortung lieber abgeben, statt sich diesem inneren Konflikt zu stellen.

3. Der teuerste Glaubenssatz: „Ich bin nicht gut mit Geld“

Dieser Satz klingt harmlos.
Ist aber einer der gefährlichsten überhaupt.

Denn er sorgt dafür, dass Frauen:

  • keine Fragen stellen
  • keine Entscheidungen treffen
  • kein Interesse entwickeln
  • Verantwortung abgeben

Dabei ist niemand „gut“ oder „schlecht“ mit Geld.
Umgang mit Geld ist nicht angeboren und zum Beispiel bei Männern genetisch verankert. Es ist gelerntes Verhalten.

Was wir jedoch oft lernen, ist nicht Kompetenz – sondern Vermeidung.
Und Vermeidung kostet!

Am 10. und 17.02. gibt es ein zwei-tägiges Webinar, jeweils um 18°°.

Da werden wir und ausschließlich um deine Emotionen und Glaubenssätze kümmern.

Und glaub mit, das wird ein Gamechanger für dich!

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4. Wenn du dich nicht kümmerst, entscheidet jemand anderes

Viele Frauen sagen:
„Mein Partner macht das mit den Finanzen.“

Na, ja, irgendwas muss er ja auch zu den familiären Verantwortungsbereichen beitragen! 🙂

Das mag in einer Partnerschaft funktionieren –
solange alles gut läuft.

Doch was passiert bei:

  • Trennung
  • Krankheit
  • Tod
  • finanziellen Krisen
  • Abhängigkeit

Plötzlich wird klar:
Wissen, Überblick und Verantwortung lassen sich nicht kurzfristig nachholen. Wer Schwierigkeiten mit dieser Verantwortung hat, lernt das nicht über Nacht! Persönliches Wachstum und Wissen brauchen eben Zeit!

Und ja, es mag Männer geben, die es befremdlich, vielleicht sogar als bedrohlich empfinden, wenn Frau plötzlich Einsicht und Mitbestimmung in allen finanziellen Entscheidungen haben möchte. Klar, fühlt sich erst mal an, wie Misstrauen und Kontrolle. Und das mag kein Mann. Da ist sicher etwas Vorsicht geboten!

Aber ist es nicht auch für ihn eine Entlastung, nicht mehr alleine die Verantwortung zu tragen? Zudem hören 4 Ohren immer mehr als zwei und sehen vier Augen auch immer mehr als zwei!

Hier würde ich auch gerne einen durchaus systemanalytischen (ohne Kritik!) Blick auf das Geld- und Finanzsystem werfen, in dem wir es gewohnt sind die „kostenfreie“ Beratung unserer „Hausbank“ zu nutzen anstelle von unabhängiger Honorarberatung. Und selbst die „verkauft“ etwas, was ihm oder ihr ein Einkommen generiert!

Wir nutzen die „kostenfreie Beratung“ eines Systems, wo die Kundin nicht im Mittelpunkt steht, sondern das Provisionssystem. Bankangestellte können Bank, aber kein Geld, wenn sie nicht selbst Millionenvermögen besitzen. Und ganz ehrlich, da habe ich bisher noch keinen oder keine kennengelernt. Ganz im Gegenteil. Deren Gehalt lag immer deutlich unter meinem.

Finanzielle Sicherheit entsteht nicht durch Abgeben.
Sondern durch Mitwissen, Mitentscheiden und Mitverantworten.

5. Warum Geld oft „zwischen den Fingern zerrinnt“

Viele Frauen erleben das gleiche Muster:
Sie verdienen – aber am Ende des Geldes ist noch sehr viel Monat übrig.

Nicht, weil sie nicht mit Geld umgeben können oder einfach nur verschwenderisch sind.
Sondern weil Geld innerlich abgelehnt wird.

Klingt das jetzt zu weit hergeholt?

Leider nein!

Wer mit negativen Überzeugungen und Glaubenssätzen zu tun hat, und das sind wir übrigens fast alle, der oder die wird unterbewusst von diesen Überzeugungen gelenkt.

Du kannst dir noch so oft einreden, wie toll du Geld findest und wie sehr du dir mehr davon wünscht, wenn dein Unterbewusstsein dir leise einflüstert, dass Geld den Charakter verdirbt und reiche Menschen schlecht sind. Da kommen keine guten Gefühle auf, so sehr wir es uns auch wünschen.

Was wir emotional nicht wollen, halten wir nicht fest.
Was wir vermeiden, verliert an Bedeutung.
Und was keine Bedeutung hat, wird nicht bewusst geführt.

Geld folgt Aufmerksamkeit.
Nicht Kontrolle.

6. Die unsichtbare Verbindung: Selbstwert und Einkommen

Studien zeigen:
Frauen verhandeln seltener ihr Gehalt.
Fordern seltener Erhöhungen.
Bleiben länger in schlecht bezahlten Strukturen.

Nicht aus fehlender Kompetenz –
sondern aus inneren Überzeugungen:

  • „Ich darf nicht zu viel verlangen.“
  • „Ich bin schon dankbar, hier zu sein.“
  • „Andere brauchen das Geld mehr als ich.“
  • „Bin ich überhaupt gut genug um mehr zu verdienen?“

Diese Sätze wirken leise.
Aber sie wirken konsequent.

Und sie treffen nicht nur sehr junge Berufsanfängerinnen! Es trifft Frauen in allen Altersgruppen und leider deutlich häufiger, als Männer. Da sind das „Risiko“ der Schwangerschaft, der Ausfall während der Elternzeit, die zwar Elternzeit heißt, aber meistens bei Frauen zu mehrjährigen Ausfallzeiten führt.

Oder auch das Gefühl, mit neuen Technologien nicht so schnell zu sein, wie männliche Kollegen.

Oder man (Frau!) ist schlichtweg zu alt.

Es gibt noch deutlich mehr Beispiele, die dazu führen, dass Frauen das Gehalt friedlich akzeptieren, das ihnen geboten wird und nicht fordern, was sie verdienen (oder ihre Kollegen erhalten).

7. Warum Ignorieren keine Lösung ist

Viele hoffen:
„Wenn ich mich nicht damit beschäftige, stresst es mich weniger.“

„Wenn ich es abgebe, dann hat sich doch wenigstens ein anderer gekümmert.“

Kurzfristig stimmt das.
Langfristig zahlt man (Frau) den Preis.

Denn Geld entscheidet über:

  • Wohnsituation
  • Gesundheitsversorgung
  • Freiheit
  • Wahlmöglichkeiten
  • Sicherheit

Geld nicht zu führen heißt,
einen zentralen Lebensbereich aus der Hand zu geben.

8. Verantwortung übernehmen heißt nicht, alles zu wissen

Das ist echt einer meiner Lieblingspunkte! Der triggert mich immer wieder. Und ich muss leider sagen, dass ich mich auch bis heute nicht gänzlich davon freisprechen kann.

Viele Frauen warten, bis sie sich „bereit“ fühlen.

  • Bis sie alles verstanden haben.
  • Bis sie perfekt vorbereitet sind.
  • Bis sie wirklich alles wissen!

Noch einen Kurs, hier ein Trading-Seminar, noch weitere 7 Podcast-Folgen, dann…..

Ich verrate dir mal was: Du wirst niemals alles wissen. Du wirst noch nicht mal 50% Wissen haben können, sicher noch nicht mal 25%.

Die Welt ist so schnelllebig, dass das gar nicht möglich wäre.

Und es ist auch nicht nötig!

Denn Verantwortung beginnt nicht mit Perfektion.
Sondern mit der Entscheidung:
Ich schaue hin.

Du musst kein Finanzprofi sein.
Aber du darfst die Führung übernehmen.

9. Eine neue Money Identity

Frauen, die souverän mit Geld umgehen,
sind nicht kontrollierend,
nicht übervorsichtig,
nicht kühl.

Sie sind klar.
Sie wissen: Geld ist ein Werkzeug. Kein Charaktertest.

Sie bewerten Geld nicht moralisch.
Sie nutzen es bewusst.

Wie klingt das für DICH?

10. Fazit: Dein Geld. Deine Verantwortung. Deine Freiheit.

Wenn du dich nicht um dein Geld kümmerst,
macht es jemand anderes.

Das ist keine Drohung.
Das ist Realität.

Die gute Nachricht:
Du kannst das jederzeit ändern.

Nicht mit Druck.
Nicht mit Angst.
Sondern mit einer neuen Haltung.

Denn finanzielle Selbstbestimmung ist kein Luxus.
Sie ist Selbstführung.

Und Selbstführung beginnt genau hier:
bei der Entscheidung, dein Geld nicht länger aus der Hand zu geben.

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