Das letzte Jahr hat einige Veränderungen hervorgebracht. Klar, bei wem nicht?
Und das hat auch bei mir dazu geführt, mein Business noch mal auf den Prüfstand zu stellen und eine radikale Neuausrichtung vorzunehmen. Einfach spitzer zu werden, klarer zu kommunizieren und vor allem nur noch die Dinge machen, die mir wirklich Freude machen! Nicht mehr verbiegen und mehr in Richtung Freiheit. Online statt angepasst und klar statt verbogen! Wie klingt das?
1. Ich liebe ein Online Business
Ganz ehrlich, ich bin Corona sehr dankbar! (Darf ich das laut sagen oder sogar schreiben??)
Diese Zeit des fast völlig ausgebremsten Lebens hat etwas Neues hervorgebracht. In einer Wahnsinns Geschwindigkeit haben sich neue Technologien entwickelt. Homeoffice war auf einmal kein Fremdwort mehr. Und es hat sich gezeigt, dass wir auch online gut kommunizieren können.
Klar, wenn man in einem Meeting auf einmal nur noch als kleine Kachel erscheint, dann ist das erst mal befremdlich und es verlangt einem neue Verhaltensweisen ab (Und ja, und auch Kleidung. Weiße Bluse vor angegrautem, verwaschenen Hintergrund kommt nicht gut!).
Mich hat es damals in einem 1:1 Mentoring-Programm getroffen. Kaum hatten wir uns live kennengelernt, war es auch schon wieder rum mit dem offline Treffen. Wir haben ein Jahr zusammen gearbeitet, nur via Bildschirm. Und was soll ich sagen, ich habe es nicht mal gemerkt, dass wir uns quasi nie live gesehen haben. Es kam mir vor, als wäre wir tatsächlich zusammen gewesen.
Vielleicht ist das eine meiner Gaben. Ich kann auch online sehr schnell eine persönliche Beziehung aufbauen. Und genau diese Gabe will ich mehr nutzen. Denn nur so kann ich mein Business auch außerhalb von Mecklenburg Vorpommern auf stabile Füße stellen und erreiche einfach deutlich mehr Menschen!

2. Ich konzentriere mich noch stärker auf Frauen
Als Coach und Mentorin war mein Fokus schon immer auf Frauen gerichtet. Als Trainerin waren die Gruppen in Unternehmen natürlich gemischt. Und das war auch gut so. Es haben sich wirklich tolle Aufträge und Aufgaben ergeben. Ich finde die Arbeit mit jungen Azubis, besonders im Hotelgewerbe super spannend. Ebenso die Salestrainings mit jungen Start ups.
In meinem Jahresrückblog 2025 kannst du dir gerne noch mal einen kurzen Überblick verschaffen.
Und vielleicht ergibt sich auch immer wieder etwas in dem Bereich. Never say never again! Es war toll!
Allerdings sehe ich mich in Zukunft von tollen Frauen umgeben, die ihr Leben (und auch ihr Business) rocken und das völlig egal, ob mit oder OHNE Partner.

3. Ich schärfe meine Themen in Zukunft deutlich stärker
Die Arbeit mit Frauen war immer schon ein sehr stark ausgeprägter Teil meiner Arbeit. Seit 2016 bin ich Mentorin für junge weibliche Führungskräfte. Ein unglaublich spannendes Thema und eine erfüllende Aufgabe, denn ich weiß, dass Frauen immer noch nicht ausgeprägt genug in Führungspositionen deutscher Unternehmen sitzen. Auch das darf gerne bleiben.
Momentan tut sich allerdings ein anderer Bereich auf, der mich gerade wirklich triggert. Ich erlebe so viele tolle Frauen mit quasi gedrückter Pausentaste. Sie wuppen den Job und alle familiären Verpflichtungen, sind jederzeit bereit, Verantwortung zu übernehmen. Aber wenn sie dann plötzlich alleine dastehen, (egal ob freiwillig oder nicht) verbringen sie ihr Leben wie in einem Wartehäuschen.
Sie haben ein gutes Leben – aber es fühlt sich an, als wäre es nur die halbe Version davon.
Sie fühlen sich gesellschaftlich oft „nicht richtig“, haben das Gefühl, ohne Partner weniger wert zu sein und schämen sich manchmal für ihr Alleinsein.
Und dann hören sie innere Sätze wie:
„Eigentlich müsste ich doch glücklich sein … warum bin ich es nicht?“
Ja, es gibt viele gesellschaftliche Fallstricke, auch in der heutigen Zeit noch! Aber das sollte Frauen nicht davon abhalten, sich in ihrem eigenen Leben richtig wohl zu fühlen!
Ebenso finde ich, dass das Thema Frauen und Finanzen deutlich zu wenig Beachtung findet. Auch und gerade bei Frauen. Das macht dann die eigene Trennung oft noch schwieriger und kann richtig existentielle Ängste auslösen, wenn man schon vor Jahren das Thema „abgegeben“ hat.
Und genau diese beiden Schwerpunkte, auch in Kombination, werden mein Fokus.
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4. Ich werde definitiv meine Preise anheben
Ich mache wirklich sehr viel und auch sehr gerne Dinge, die andere weiterbringen. Und vieles auch unentgeltlich. Mein Podcast und YouTube Kanal ist für die Gesprächspartnerin immer kostenfrei und bringt ihr Reichweite. Und das ist auch gut so und wird so bleiben. Diese Arbeit ist zwar wirklich richtig zeitaufwendig, macht mir aber auch unglaublich viel Spaß. Ich liebe einfach die Gespräche mit so unterschiedlichen Frauen zu ihrem Thema! Hier kannst du mal reinschauen unter „Just be unlimited – zwischen Tabubruch und Tacheles“
Allerdings werde ich in Zukunft für alle Programme, die ich anbiete, auch einen reellen Betrag verlangen.
Ich wohne schon eine Weile in Mecklenburg Vorpommern und bin ehrlich gesagt ein großer Fan dieses Bundeslandes. Es gibt wohl kein schöneres. Wenn es aber um geschäftliche Dinge geht, dann ist hier echt der Hund begraben. Es darf alles nichts kosten. Mentoring-Programme für Frauen mit einer einjährigen 1:1 Begleitung plus aller Workshops und des Alumni kosten die Unternehmen keinen vollen vierstelligen Betrag. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und selbst da gibt es immer die gleichen, die Mentees abstellen und ihre Mitarbeiterinnen fördern wollen.
Es ist hier einfach alles nichts wert und darf nichts kosten. Das heißt, das eigene Unternehmen nicht! Weiterbildung und Entwicklung der Mitarbeitenden bitte nur auf staatliche Kosten. So wie hier habe ich das in noch keinem anderen Bundesland erlebt und ich bin schon viel herumgekommen.
Das kann wirklich frustrieren, wenn man selbstständig ist und nicht von staatlichen oder sogar europäischen Töpfen bezahlt wird. Ich denke allerdings, dass unter dem Strich der Spruch wahr ist „Was nichts kostet, ist auch nichts wert!“ Auch das ist ein Thema, dass ich 2026 definitiv aktiv angehen werde!
5. Und: Ich arbeite von da aus, wo ich gerade sein möchte
Das hängt auch stark zusammen mit dem ersten Punkt. Und ist auch einer der Gründe dafür. In den letzten Jahren konnte ich wenig reisen. Urlaube oder auch berufliche Reisen waren auf eine Wochen am Stück beschränkt und das auch nur zwei oder maximal drei mal im Jahr, weil ich meine Mutter versorge. Sie ist im Januar 90 geworden und körperlich noch topfit. Leider zunehmend dement und ich kümmere mich jeden Tag um sie. Und das ist auch gut so!
Mein Ziel ist allerdings, deutlich flexibler zu sein und mit einem Wohnmobil oder CamperVan irgendwann mehrere Monate im Jahr unterwegs zu sein.
Und das bedeutet, auch erst mal zu klären, ob ich das wirklich will, ganz alleine mit Hund und Katze on Tour zu sein. Es mag sich ja toll anhören, aber wie es sich dann wirklich anfühlt kann ich noch nicht sagen. Ich werde mein Business also deutlich stärker darauf ausrichten, jederzeit flexibel und damit auch frei zu sein!

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