Monats RB März 26

Monatsrückblick März: Zwischen Sylt, Selbstreflexion und klaren Worten.

Und schon wieder ist es Zeit für meinen Monatsrückblick März – und ich starte direkt mit meinem Highlight.

Ich feiere mich – und zwar richtig

Ich habe am 27.03. Geburtstag und den habe ich jetzt schon zum zweiten Mal auf Sylt verbracht. Diesmal allerdings alleine. Das heißt zusammen mit meiner alten Hündin Lotte.

Am 20. bin ich am Nachmittag los und am 29.03. zurückgekommen.

Eine wunderbare Zeit der Stille, mit Wind und Wetter (ja auch mit Graupel- und Eisregens), einer zufriedenen Hundenase, gutem Wein und ja, auch einer Menge Arbeit. Aber wenn man selbstständig ist, dann darf sich das nicht so anfühlen, nicht, wenn es dein Herzensbusiness ist.

Diesem Tag habe ich auch meinem Newsletter gewidmet, der immer am Freitagmorgen kommt, also in dem Falle ganz passend.

Ich erlebe oft, dass Menschen (Männer wie Frauen) es sich nicht vorstellen können, alleine zu sein. Für eine ganze Woche. Und das auch noch zu genießen.

Warum ist das so?

Können sie die Stille nicht ertragen? Gut, dagegen gibt es Radio, Playlists, Fernsehen, Restaurants und Bars jeder Couleur und genügend andere Hundebesitzer für ein Schwätzchen.

Haben sie Angst und brauchen die Bestärkung und den Schutz eines anderen? Hmmmm…. Die größte Gefahr für Frauen liegt nachweislich im ganz engen privaten Umfeld. Wie neue Vorkommnisse eindrucksvoll beweisen.

Also, was ist es dann? Können sie sich selbst nicht ertragen? Ja, das kann ich mir noch am besten vorstellen, wenn ich sehe, welchen Umgang Menschen miteinander pflegen. Welcher Hass im Netz unterwegs ist und was Menschen anderen Menschen antun. Ja, an deren Stelle würde ich meine eigene Gesellschaft auch nicht aushalten.

Na,ja, und es ist ja auch nicht so, dass es nicht noch genügend Möglichkeiten gäbe, zu Hause mit meinen Freunden anzustoßen.


Deepfake-Pornos, Täter-Opfer-Umkehr und gesellschaftliche Schieflage

Und dann sind wir auch schon beim zweiten Thema, was mich echt bewegt hat.

Man muss sich das vorstellen. Eine Frau versucht seit 10 Jahren, Deepfake-Pornos von ihr, die ohne ihr Wissen gemacht und ins Netz gestellt worden sind, zur Anzeige zu bringen, sie löschen zu lassen und den Verursacher heraus zu finden. Damit war sie 2024 im Fernsehen und hat einen Bericht über das Thema gemacht, was ja 1000e (deutsche) Frauen angeht. Bis dato ist dieses ungeheure Vorgehen in Deutschland noch nicht mal ein Straftatbestand.

Dann findet sie heraus, dass es über Jahre hinweg ihr Mann war, von dem sie mittlerweile getrennt ist.

Und schon geht es los! Es wir kübelweise Gülle über sie ausgelehrt. Für ihn gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung (obwohl seine Schuld schon zugegeben und nachgewiesen wurde. Nur eben noch nicht vor einem Gericht verhandelt.)

Sie müsse an ihre Tochter denken (und er?), sie will ihm nur schaden, es geht ihr um Rache, das kommt jetzt alles nur, weil  sie das Vorhaben der Klarnamenverordnung unterstützt und einen Komplott mit der Regierung und dem Staat ausheckt und so weiter und so fort. Klar, bei ihr gilt keine Unschuldsvermutung!

Ich war wirklich schockiert, wie viele Hassposts und -kommentare es speziell bei Facebook gab. Und davon eine große Anzahl von Frauen. Immer mit dem Vorwurf, sie würde ihren (Z-) Promibonus nutzen, um mehr Sichtbarkeit zu erlangen, während „richtige“ Vergewaltigungsopfer“ alleine dastehen würden.

Ist diesen hasserfüllten Menschen gar nicht bewusst, dass da eine Frau ihren Namen, ihr Gesicht, ihren Ruf und ihre Karriere dafür hinhält, dass sowas in Zukunft nicht mehr anderen Frauen passiert?

Ich frage mich, was all diese Schlauberger sagen, wenn es ihre Tochter betrifft, ihr kleine Schwester, ihre Freundin, Partnerin, Ehefrau? Wenn sie dann mit zur Polizei gehen und gefragt werden „Ja sind Sie denn sicher, dass Ihre Tochter das nicht freiwillig gemacht hat? Vielleicht wollte sie sich ja Geld verdienen? Wir wissen ja, wie junge Frauen so sind!“

Und wenn sie dann erfahren, dass es noch nicht mal ein Straftatbestand ist, man also rein gar nichts machen kann. Das Leben der Tochter ist nachhaltig beschädigt, wenn nicht zerstört. Denn das Netz vergisst bekanntlich nichts. Mach das mal deinem neuen Chef klar oder den Kollegen, die dich mit Sicherheit googlen!

Und so eine Frau erhält dann Morddrohungen, die die Polizei anscheinend so ernst nimmt, dass sie mit schusssicherer Weste und Polizeischutz auftreten muss.

Ist schon irgendwie schräg, wie sicher und gefahrlos die Täter-Opfer-Umkehr in Deutschland noch immer funktioniert. Das ist wirklich eines der Dinge, auf die man sich in diesem Land verlassen kann! Stabilität braucht der Mensch schließlich!!!!

Ich werde ja in meinem Blog wenig politisch, aber was in letzter Zeit in der Welt los ist und wie sehr sich die Lebensumstände von Männern und Frauen immer mehr unterscheiden und verändern, dass lässt mich immer weniger still sein.

Wie siehst du das?

Bist du der Meinung, das geht dich alles nichts an?

Nagt das genauso an deinem Nervenkostüm?

Ich freue mich über alle Kommentare!


Just be unlimited – zwischen Tabubruch und Tacheles

Auch diesen Monat gab es wieder eine wunderbare Mischung an Gesprächspartnerinnen für meinen Podcast und meinen YouTube-Kanal.

Hört oder schaut gerne rein und lasst bitte ein like da und folgt dem Kanal. Das hilft mir beim Algorithmus ungemein!

https://just-be-unlimited-podcast.podigee.io

https://www.youtube.com/@just-be-unlimited

Und vielleicht möchtest du selber mal dabei sein mit deinem Thema, wo du eine echte Expertise hast. Oder du kennst eine tolle Frau! Dann meldet euch bei mir!


Ostseehelden – warum gute Projekte manchmal Pause brauchen

Ich habe ja noch ein zweites Podcast- und YouTube Baby – die Ostseehelden.

Das Format ist non-monetär und stellt Menschen, Unternehmen und Persönlichkeiten aus Mecklenburg-Vorpommern vor. Wir sind hier nämlich weit mehr, als nur ein aufgehübschtes Urlaubsland!!! Wer weiss schon, dass der Weltbürgermeister 2024 – 2026 (ja, so etwas gibt es!) aus Greifswald kommt und der dortige Oberbürgermeister ist?

Ich habe mit tollen Start ups und Politikern gesprochen, mit kreativen Menschen, die ihre Ideen in die Welt bringen wollen und hab mitreissende Rückkehrer-Stories gehört.

Zugegebenermaßen ist das aber auch ein riesiges Stück Arbeit. Und die Menschen hier in MV sind manchmal etwas zäh. Also habe ich das Format einfach mal ruhen lassen.

Aber jetzt finde ich, es ist wieder an der Zeit, einen neuen „Ostseehelden“ vorzustellen!

Ostseehelden Podcast

Ostseehelden Youtube


Baltic Lights auf Usedom

Jedes Jahr findet Anfang März auf Usedom ein Strand-Hundeschlittenrennen statt. Und das ist wirklich immer wieder ein riesigen Spektakel, was jede Menge Promis und Zuschauer anlockt. Tatsächlich ist die Promidichte dann so dicht, dass man bei jedem Meter über sie stolpert. Viele von ihnen lenken selber einen der Hundeschlitten und das erfordert oft echten Körpereinsatz.

Wer mal dabei sein möchte, der sollte für das nächste mal unbedingt jetzt schon ein Hotel reservieren! Wird sonst echt knapp.

Oder wer kann, wie ich, macht einen Tagesausflug. Allerdings habe ich irgendwann mal vor, mir ein langes Wochenende in einem schicken Hotel zu gönnen und dann mal den ganzen Event zu genießen!

War schon mal jemand da?

Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

Hier mal ein paar Fotos für Euch. Zugegeben, das Foto mit Bettina Zimmermann ist schon aus einem der letzten Jahre.


Deutsche Gesellschaft für Mentoring

Als Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Mentoring habe ich mittlerweile die Moderation übernommen für unsere regelmäßigen Expert:innen-Vernetzungstreffen via Zoom. Und ich liebe sie. In meist kleinen Runden können sich Mentor:innen und Interessierte austauschen und auch ihre konkreten Fragen einbringen. Auch dieses mal ging es erstaunlich weit in die Tiefe.

Da wird mir immer wieder bewusst, wie wertvoll und wichtig der Austausch von Mensch zu Mensch ist. Es darf auch gerne online sein.


17 Jahre alt und läuft – mein Auto und meine Haltung dazu

Mein Auto hat wieder zwei Jahre TÜV!

Warum erzähle ich das? Mein kleiner alter Golf ist mittlerweile 17 Jahre alt!! Er hat aber erst 86T Kilometer auf dem Tacho, also ist er eigentlich noch ein Jungspund.

Er hat ursprünglich meiner Tante gehört. Nach ihrem Tod hat ihn dann meine Mutter geerbt und jetzt fahre ich ihn seit 4 Jahren (und habe den Tachostand mal ordentlich in die Höhe getrieben). Und das werde ich auch tun, bis das der TÜV uns scheidet!

Ich bin da total entspannt. Für mich ist ein Auto ein Gebrauchsgegenstand und kein Statussymbol. Sowas brauche ich nicht. Außerdem fährt da auch regelmäßig, also täglich, Lotte mit, direkt vom Strand oder aus dem Wald und von daher ist es nie sauber. Der Verbrauch ist absolut im Rahmen für ein so altes Modell und auch sonst sieht er nicht aus, wie ein Oldtimer. Also, auf zwei weitere Jahre! Ich hab das echt gefeiert!

Wie stehst du zu deinem Auto? Jetzt bin ich gespannt!


So, der April steht in den Startlöchern. 30 neue Tage, wieder Großartiges zu schaffen und zu erleben. Für mich steht jetzt die Phase der Vorbereitung für mein Webinar im Juni an. Und da ist einiges zu tun!

Folgende Titel stehen bis jetzt zur Auswahl:

„Warum sich nach der Trennung alles verändert – nicht nur die Beziehung“
Und wie du dein Leben bewusst neu ausrichtest

„Wer bist du ohne Beziehung?“
Wie Frauen 45+ nach der Trennung ihre eigene Rolle neu wählen

„Dein Leben ist nicht vorbei – es hat nur pausiert“
Wie du nach der Beziehung neu startest und deine eigene Richtung findest

Ich freue mich über ein Feedback!

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