RB Mai

Der Mai ist ja traditionell ein Monat mit vielen Feiertage.

Und er ist hier oben der Monat, wo jetzt richtig deutlich wird, dass wir endlich Frühling haben.

Und in der Region hier oben im Nord-Osten kommen natürlich jetzt auch die ersten großen Touristenströme. Und das ist auch gut so. Schließlich lebt hier ein Großteil der Bevölkerung direkt oder indirekt vom Tourismus. Aber damit geht auch ein anderes Thema einher:

Müll sammeln am Strand und im Wald

Ja, ich weiss, das Thema ist für die meisten nicht besonders sexy.

Wenn man aber mal einen Blick dafür entwickelt hat, dann wird es auf einmal wirklich unübersehbar.

Ich habe ja schon vor Jahren angefangen, auf der mittägliche Hunderunde einen Eimer und einen Greifer mitzunehmen. Gesammelt wird alles, was nicht in die Natur gehört, Kippen, Kronkoren, Bonbonpapier, Lebensmittelverpackungen, Chipstüten, volle (!) Hundekotbeutel, Flaschen, Glasscherben und einige Dinge, die ich hier eher nicht benennen will.

Der Winter war tatsächlich relativ entspannt. Aber durch das Wetter und die Feiertage ist es jetzt wieder deutlich voller und ebenso deutlich vermüllter. 300 Kippen plus der ganze andere Müll innerhlb von 30 min beim entspannten Schlendern über den Parkplatz ist ein neuer Rekord!

Warum sind Menschen so?

Interessiert sie ihre eigene Umwelt so wenig?

Hier mal ein kleines Google-Zitat:

„Eine einzige weggeworfene Zigarettenkippe kann 40 bis 60 Liter (nach einigen Studien sogar bis zu 1.000 Liter) sauberes Grundwasser so verunreinigen, dass es für Wasserorganismen giftig wird.

Dies liegt an den etwa 4.000 bis 7.000 Schadstoffen (wie Nikotin, Schwermetallen und krebserregenden Stoffen) im Tabakrest und dem schwer abbaubaren Plastik des Filters (Celluloseacetat). Wenn diese Substanzen durch Regen ausgewaschen werden, gelangen sie in den Boden und in das Grundwasser.“

OK, aber jetzt genug moralisiert!


Die Noerd 2026

Eines meiner Highlight war sicherlich die Digitalisierungsmesse in Rostock. Alle zwei Jahre findet die Noerd statt, und das hier bei uns im verschlafenen Meclenburg Vorpommern.

Es gibt jede Menge Aussteller, die Entwicklungen vorstellen, aber auch eine große Anzahl an Bühnen und Workshopräumen, sodass es ein richtig vielfältiges Programm gab. Auch die Female Stage durfte natürlich nicht fehlen. Und was mich dieses Jahr wirklich begeistert hat, war die große Anzahl an Noise-cancelling Kopfhörern, mit denen man an jeder Bühne den Vorträgen zuhören konnte und auch tatsächlich alles verstanden hat! 🙂 Das war beim letzten mal nicht so. (Um es mal höflich auszudrücken, es war eine Katastrophe).

Umso mehr freut es mich, dass die ständigen Verbesserungen so sichtbar sind. Also Hut ab!

Am Donnerstag hatte ich auch einen kurzen Auftritt auf der Female Stage.

Mein Thema war „KI – Grund zur Sorge oder Euphorie? Warum wir gerade dort die Mitarbeitenden 50+ nicht ignorieren dürfen!“

Wer mich kennt, weiss, dass ich sicher kein Nerd bin, aber allen technischen Errungenschaften sehr offen gegenüber bin. Und auch meine Erfahrungen gemacht habe mit der Ausgrenzung der Gen 55+!

Als ich damals aus dem Unternehmen nach 21 Jahren ausstieg, wurde mir schon vor Jahren prognostiziert, dass ich nicht schwer, sondern gar nicht vermittelbar sei.

Gut, mir schwebte eh die Selbstständigkeit vor.

Aber Hand auf`s Herz! Was ist los in Deutschland?

Wir reden über Fachkräftemangel! Wir alle wissen, dass unser Rentensystem spätestens kollabiert, wenn der geburtenstärkste Jahrgang 64 in fünf Jahren komplett in Rente ist. Und die Jungen sollen sich schon mal auf eine Rente mit 70 gefasst machen. O.K., dann mit 20 Jahren der Arbeitslosigkeit am Arbeitsende, oder wie?!

Wir scheinen zudem eines zu vergessen. Die heute 55-Jährigen sind nicht mehr vergleichbar mit den 55-Jährigen aus dem Jahr 1995. Diese Generation hat eine immens rasante Entwicklung vom ersten Tag ihres Berufslebens erlebt. Und sie hat sie gemeistert, ist souverän, stressresistent, kann auch mal die A…backen zusammen petzen und kennt so manche Abkürzung und so manchen Schleichweg. Nicht zu reden von einer unfassbaren Erfahrung.

Klar sind nicht alle aus dieser Generation absolute A-Performer. (Aus welcher Generation sind sie das schon?) Aber wenn ich mir das nicht als Unternehmen anschaue, sondern bei Bewerbungen schon nach Namen und Geburtsdatum aussortiere, dann finde ich sie auch nicht.

Gerade diese Menschen auszugrenzen, die noch mehr als 10 Jahre zu arbeiten haben, ist kein Marktversagen. Es ist eine Entscheidung.

Und ich denke, wir tun gut daran, schnellsten umzudenken!

Hier findest du ein paar Impressionen der Noerd


Meine Lernkurve steigt

Vielleicht triggert mich das obige Thema auch deshalb so, weil meine eigene Lernkurve gerade extrem steil ist. Also für mich!

Mein Business soll wachsen und tragfähig werden und sein. Dazu gehört für mich eben auch eine Menge Neuland. Landingpages und Salespages bauen. Den eigenen Shop ausbauen, Produkte online erstellen.

Und am 23. Juni startet mein Webinar. Und da gibt es noch richtig viel zu tun. Alleine alle Verknüpfungen mit allen Seiten zu erstellen und eine (korrekte) Automatisierung zu bauen inkl. aller Mails lässt mich fühlen wie bei einer Abiturkausur! Und das ist schon sehr lange her!

Aber alles abzugeben ist zum einen sehr teuer und es macht abhängig! Und genau das wollte ich ja in der Selbstständigkeit nicht mehr sein! Also, wie war das eben noch …. A….backen zusammen petzen.

Hier ist das Thema:

Allein mit 45+ – und jetzt? Wie du nach einer langjährigen Beziehung dein Leben neu definierst!

Und dabei geht es nicht um Trennungsschmerz, Jammertal und den nächsten Tinder-Date Marathon!

Wenn eine Beziehung zu Ende geht, dann ändert sich meistens nicht nur der Beziehungsstatus. Und viele Frauen stecken dann erst mal fest. Im „wir“, im alten Beziehungsmodus und am liebsten wäre es , wenn der Schmerz endlich nachlässt und man wieder im alten Fahrwasser ist.

Guess what: Das passiert nicht!

Ich selber bin schon durch einige unschöne Beziehungen gegangen und erlebe gerade viele Frauen mit 45 oder 50 Jahren, die ihr Leben einmal umkrempeln müssen. Und genau deshalb setze ich mein Wissen als Coach und Mentorin und meine Erfahrungen für dieses Thema ein.

Wenn das auch gerade dein Thema ist, dann melde dich gerne an. Es ist absolut kostenfrei und unverbindlich.


Just be unlimited

Auch diesen Monat gab es wieder einige neue Folgen meiner YouTube bzw. Podcast-Reihe

„Just be unlimited – zwischen Tabubruch und Tacheles!“

Hier sind die Links zum Podcast-Kanal und zu YouTube.

Dort findet ihr auch alle weiteren Folgen. Bitte abonniert den Kanal und lasst ein Like da. Das hilft wirklich ungemein, damit der Algorithmus mich findet. Im Juni feier ich dann die 50. Folge!


So, der Juni ist schon im Gange. Ich wünsche allen, die noch einen Feiertag haben ein tolles langes Wochenende!

Und lest gerne wieder rein auf meiner Blogseite.

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