Motto 2026

Warum ein Jahresmotto auch dein Leben mehr verändert als jede gute Vorsatzliste

Januar.
Die Studios sind voll. Die Einkaufswagen auch – mit Chiasamen, Matcha und Hoffnung.
Überall liest du: „Dieses Jahr werde ich…“
… disziplinierter
… schlanker
… erfolgreicher
… entspannter
… glücklicher

Und dann?
Alltag!
Die Vorsätze liegen irgendwo zwischen der zweiten Sporttasche und dem guten Vorsatz, endlich mehr Nein zu sagen bzw. endlich ins TUN zu kommen.

Wusstest du, dass es einen Jahrestag gibt, der genau das aufgreift? Wirft die Jahresvorsätze über Bord! Dieses Jahr ist er am 17.01.26! So früh!!

Kommt dir bekannt vor?
Wie wäre es dann mal mit etwas anderem?
Ein Jahresmotto.

Neujahresvorsätze – gut gemeint, schlecht gemacht

Neujahresvorsätze haben ein Imageproblem.
Nicht, weil sie grundsätzlich schlecht sind. Sondern weil sie meistens so entstehen:

  • aus Druck
  • aus Vergleich
  • aus schlechtem Gewissen
  • aus dem Gefühl, nicht genug zu sein

Sie klingen oft wie:
„Ich sollte endlich…“
„Ich müsste mal…“
„Ich darf nicht mehr…“

Vorsätze sind häufig Defizit-getrieben.
Sie sagen dir, was an dir falsch ist – und was du reparieren solltest.

Und genau da liegt das Problem.

Denn wenn Veränderung aus Mangel entsteht, fühlt sie sich an wie Zwang.
Und Zwang hält selten ein ganzes Jahr durch.


Ein Jahresmotto spielt in einer ganz anderen Liga

Ein Jahresmotto fragt nicht:
👉 Was muss ich ändern?
Sondern:
👉 Wie will ich leben?

Es geht nicht um Selbstoptimierung.
Sondern um Selbstführung.

Ein Motto ist kein Punkt auf einer Liste.
Es ist ein innerer Kompass.

Kein „Ich muss…“
sondern ein klares
„Ich will…“

Und genau deshalb ist ein Motto so viel kraftvoller als jeder Vorsatz.


Vorsatz vs. Motto – der echte Unterschied

Neujahresvorsatz

  • konkret, aber oft eng
  • zielorientiert
  • misst Erfolg in Häkchen
  • erzeugt schnell Druck
  • scheitert leise und frustriert

Jahresmotto

  • weit, aber klar
  • werteorientiert
  • misst Erfolg in Haltung
  • gibt Richtung statt Regeln
  • wächst mit dir

Ein Vorsatz sagt:
„Ich gehe zweimal die Woche ins Fitnessstudio.“

Ein Motto sagt:
„Ich gehe dieses Jahr respektvoll mit meinem Körper um.“

Merkst du den Unterschied?
Das eine engt ein.
Das andere öffnet Möglichkeiten.


Und mein Motto dieses Jahr lautet:

„Alles, was ich dieses Jahr will, ist – alles.“

Klingt das etwa größenwahnsinnig?

Hmmmm…. vielleicht ein wenig! Und hey, genau das können wir hin und wieder sein. Nach den Sternen greifen! Und genau das haben ich mir verdient. Ich bin kein größenwahnsinniger Mensch. Ich gebe tatsächlich viel und gerne.

Das letzte Jahr war nicht ganz ohne. Es hat viel gefordert und ich habe viel gegeben.

Und das gerne!!

Wenn du willst kannst du hier meinen Jahresrückblog 2025 lesen.

Frauen wird seit Generationen beigebracht, bescheiden zu sein.
Nicht zu laut.
Nicht zu fordernd.
Nicht zu viel.

Wir sollen dankbar sein für das, was wir haben.
Und vorsichtig mit dem, was wir wollen.

Und niemals zu viel fordern. Was denken sonst die anderen?!

Aber ganz ehrlich?
Ich habe keine Lust mehr auf vorsichtig.

Vor einem Plakat von Plan B in Berlin mit "Expectro Patronum"

Dieses Motto ist keine Forderung an das Leben.
Es ist eine Entscheidung für mich.

Alles heißt nicht:
höher, schneller, weiter – bis zum Burnout.

Alles heißt:

  • alle Facetten von mir
  • alle Träume, auch die unbequemen
  • alle Grenzen, die ich bisher akzeptiert habe
  • alle Möglichkeiten, die ich mir bisher nicht erlaubt habe

Es heißt:
Ich mache mich nicht kleiner, damit andere sich wohler fühlen.

Nicole mit einem Schild mit den Worten "Aufmerksamkeitserreger"

Warum Frauen besonders von einem Jahresmotto profitieren

Viele Frauen funktionieren perfekt.
Sie leisten!
Sie halten aus!
Frauen organisieren!
Und sie tragen Verantwortung!

Aber sie fragen sich viel zu selten:
👉 Was will ich eigentlich?

Es geht doch im Leben nicht um:

  • Was erwarten andere?
  • Was ist vernünftig?
  • Was passt ins Bild?

Sondern:
Was will ich – wirklich?

Ein Jahresmotto zwingt dich liebevoll genau zu dieser Frage.
Und gibt dir die Erlaubnis, groß zu antworten.


Ein Motto verändert deine Entscheidungen – jeden Tag

Das Spannende an einem Motto ist:
Du denkst nicht ständig aktiv daran.
Aber es denkt ständig für dich mit.

Plötzlich fragst du dich bei Entscheidungen:
„Passt das zu meinem Motto?“

  • Bei Jobangeboten
  • Bei Beziehungen
  • Bei Projekten
  • Bei Grenzen
  • Bei Chancen

Mein Motto sagt mir:
Wenn ich dieses Jahr alles will, dann darf ich auch alles denken, fühlen, ausprobieren.

Dann darf ich:

  • mutiger zusagen
  • klarer absagen
  • größer träumen
  • konsequenter handeln

Nicht perfekt.
Aber entschlossen.

Und ja, ich habe es tatsächlich mit „was ich will“ und nicht „ich bekomme“ formuliert.

Wir alle kennen das wahrscheinlich. Vorsätze immer so formulieren, als wären sie schon Realität.

Also in diesem Falle: Alles, was ich dieses Jahr bekommen, ich – ALLES!

Ehrlich? Hat sich richtig schlecht angefühlt!

Denn ich will nicht alles bekommen!!!! Ich will weder Krankheit, Verlust, Hass und Neid noch Unfälle etc.!

Ich will das bekommen, was ich will und davon ALLES!!!

Das ist vielleicht ein wenig üppig formuliert, aber wer nicht fragt, der bekommt letztendlich gar nichts! Und wenn ich mir das nicht selber zugestehe, wer dann?


Warum Vorsätze oft scheitern – und Mottos bleiben

Vorsätze sind wie Diäten.
Mottos sind wie ein neuer Lebensstil.

Ein Vorsatz lebt von Disziplin.
Ein Motto lebt von Identität.

Und Identität ist stärker als jede Motivation.

Wenn du sagst:
„Ich will dieses Jahr 10 Kilo abnehmen“
musst du dich jeden Tag neu motivieren.

Wenn du sagst:
„Ich bin eine Frau, die gut für sich sorgt“
handelst du automatisch anders.

Nicht immer perfekt.
Aber konsequent.


Dein Motto darf wachsen – und sich verändern

Das Schönste an einem Jahresmotto:
Es muss nicht starr sein.

Du darfst es:

  • weiterentwickeln
  • vertiefen
  • neu interpretieren

Vielleicht startet dein Jahr mit „Mut“.
Und endet mit „Gelassenheit“.
Beides gehört zu dir.
Beides darf Platz haben.

Ein Motto ist kein Vertrag.
Es ist eine Einladung.


Wie du dein eigenes Jahresmotto findest

Wenn du jetzt denkst:
„Okay, klingt gut – aber wie finde ich meines?“
Dann starte nicht mit dem Kopf.
Sondern starte
mit dem Bauch.

Frag dich:

  • Was wünsche ich mir heimlich schon lange?
  • Wobei halte ich mich klein?
  • Wofür bin ich bereit, endlich loszugehen?
  • Was soll dieses Jahr mehr Raum bekommen?
  • Was darf dieses Jahr weniger Macht über mich haben?

Dein Motto muss nicht schön klingen.
Es muss echt sein.

Vielleicht ist es:

  • „Mehr ich und weniger angepasst.“
  • „Ich darf erfolgreich sein – ohne mich zu erklären.“
  • „Leichtigkeit empfinden statt Leistungsdruck“
  • „Ich bin authentisch und echt.“
  • Ich bin anders und darf das auch sein!“

Oder eben:
„Alles, was ich dieses Jahr will, ist – alles.“


Fazit:

Hör auf, dein Leben zu managen. Fang an, es zu gestalten.

Neujahresvorsätze sind oft Reparaturversuche.
Ein Jahresmotto ist eine Vision.

Vorsätze sagen dir, was du lassen sollst.
Ein Motto sagt dir, wofür du losgehst.

Und vielleicht ist dieses Jahr genau der richtige Zeitpunkt, nicht weniger zu wollen.
Sondern mehr.

Mehr Klarheit.
Mehr Mut.
Mehr Raum.
Mehr du.

Alles, was ich dieses Jahr willst, darf alles sein.
Ich musst mich nicht entscheiden zwischen Karriere und Leben.
Zwischen Stärke und Weichheit.
Zwischen Erfolg und Erfüllung.

Und du auch nicht!

Du darfst alles wollen.
Und dir Schritt für Schritt alles holen.

Nicht, weil du musst.
Sondern weil du kannst. ✨

Also, was ist DEIN Motto für 2026?

Schreib mir eine Mail an www.unlimited-woman.com

oder nutze das Kontaktfeld auf der Webseite

Bis zum nächsten Blog!

Just be unlimited!

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