Immer zum Monatsende hin fange ich an, den fast vergangenen Monat Revue passieren zu lassen. Und es ist mittlerweile eine Aufgabe geworden, die mir mehr und mehr Spaß macht.
Man glaubt nicht, was innerhalb eines Monats wieder alles passiert ist und was man (fast) vergessen hätte.
So habe ich mir auch dieses mal wieder meinen Terminkalender zur Hilfe genommen und bin den Monat gedanklich noch mal durchgegangen.
Die Kraft der Natur
Der April ist für mich ein ganz besonderer Monat.
Hier an der Ostsee ist der Winter deutlich länger, als in Süd-West-Deutschland. Die Ostsee hatte im April nur zwischen 3° und 5° und entsprechend eisig ist der Wind, wenn er, wie so oft, von Nordwesten kommt. Absolutes Mützenwetter.
Bis hier also die Bäume blühen und grün austreiben ist das alles in anderen Teilen Deutschlands schon längst rum.
Dafür kommt es hier alles auf einmal und mit einer unheimlichen Wucht. Man kann täglich sehen, wie es grüner und bunter wird.
Die Farben für den April und beginnenden Mai sind eindeutig ein leuchtendes Grün, knalliges Himmelblau und das satte Gelb der Löwenzahnblüten.
Schon viele Jahre bevor ich hierher an die Ostsee gezogen bin habe ich die Woche Ende April und über den 1. Mai hier im Urlaub verbracht, angefangen 1998. Damals habe ich den Darss kennen gelernt und gedacht „Da will ich irgendwann leben!“ Einundfünfzig Wochen Sehnsucht für eine Woche Urlaub. Und diese Woche Urlaub habe ich beibehalten bis ich dann 2015 nach Rostock gezogen bin.
Und bis heute hat diese Jahreszeit etwas absolut Magisches für mich. Und wie man sieht sitzt auch Lotte ganz glücklich im Garten und genießt die Sonnenstrahlen. Ich meine, ihr Blick sagt doch alles, oder?




Ostern
Seitdem ich selbstständig bin sind es gar nicht mehr so sehr die Feiertage, auf die ich mich freue. Ich sitze sowieso am Laptop. Es sind vielmehr ein paar andere Dinge, die mir immer wieder etwas Energie geben.
Ich gebe zu, ich liebe Deko!
Und da kann es schon mal passieren, dass ich zu Ostern (und vor allem auch zu Weihnachten) mit der ganzen Deko am Strand bin und Fotos mache. Wenn das Wetter passt, schleppe ich Taschen voll mit Dekoartikeln durch den Sand und suche nach guten Stellen und passenden Lichtverhältnissen. Das muss sicher einen merkwürdigen Anblick bieten, aber who cares?!




Und ich gebe zu, ich habe auch einen Hang zum Kitsch. Aber das wäre sicher niemanden aufgefallen, oder?!
Und es gibt noch eine Tradition zu Ostern, wenn das Wetter es zulässt.
Mit den Nachbarn zusammen machen wir im Garten ein Osterfeuer in meinem uralten, großen Feuertopf. Der ist schon ziemlich alt und verrostet, aber solange der Boden noch hält, wird er benutzt. Und dann treffen sich die umliegenden Nachbarn, jeder bringt was zu Trinken und zu Knabbern mit raus und wir genießen die wieder langsam länger werdenden Tage.
Das sind für mich so Situationen, an denen mir immer wieder bewußt wird, wie wichtig eine gute und wertschätzende Nachbarschaft ist.

Habt ihr auch Ostertraditionen, egal ob alt oder erst kürzlich eingeführt?
Just be unlimited
Auch diesen Monat gab es wieder drei neue Folgen als YouTube Video und Podcast meiner Serie „Just be unlimited – zwischen Tabubruch und Tacheles“ mit tollen Frauen als Gesprächspartnerin.
Die Themen sind vielfältig, das macht dieses Format aus, und sie sind sowohl für Frauen als auch für Männer. Allerdings lade ich mir ausschließlich Frauen als Gesprächspartnerin ein.
Diesen Monat war Korina Dielschneider dabei mit dem krassen Thema „Vernünftig ist wie tot. Nur früher. Was dich dein Bedürfnis nach Sicherheit kostet.“
Danach habe ich mit Adeline Gogosanu darüber gesprochen, warum Frauen sich nicht genügend unterstützen und was die Bedeutung von Sisterhood ist. Frei nach dem Zitat von Madeleine Albright „There is a special place in hell for women, who do not help other women.“
Und Verena Vanthana hat Impulse gegeben, wie wir uns felsenfest verankern können, damit uns in bewegten und stürmischen Zeiten nichts mehr umwirft.
Also schau und hör unbedingt rein unter
https://just-be-unlimited-podcast.podigee.io
https://www.youtube.com/@just-be-unlimited

Baltic Sea Business Day
Auch in diesem Jahr gab es in Rostock am 16.04. jetzt schon zum 3. Mal den Baltic Sea Business Day. Über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den demokratischen Ostseeanrainerstaaten waren anwesend und es war beeindruckend, die Bedeutung dieses gemeinsamen Netzwerkes zu erkennen und die Wirtschaftskraft, die in dieser großen Region steckt.
Es gab einige Keynotes und Fachsessions zu Themen wie maritime Sicherheit, Schutz kritischer Infrastrukturen und Innovationen für eine CO2-freie Wirtschaft, die verdeutlicht haben, dass die Herausforderungen der Zukunft sich nur im Verbund lösen lassen.
Heike Drechsler-Bryggare hat mit ihrer Keynote ordentlich Bewegung in den Saal gebracht und Gerd Chrzanowski, Komplementär und Leiter der Schwarz Gruppe, hat eindrücklich gezeigt, wie wichtig digitale Entwicklung und vor allen Sicherheit ist.
Es war ein rundum gelungener Tag mit der tollen Chance auf Netzwerken ausserhalb der eigenen Bubble, zumindest für mich. Es tut gut, nicht immer nur im gleichen Umfeld den Austausch zu suchen, sondern bewußt andere Unternehmer und Unternehmerinnen, Solopreneure aber auch Angestellte zu treffen. Und es zeigt, wie wichtig dieser Wirtschaftsstandort tatsächlich ist. Auch wenn die Menschen in MV ja oft im Jammertal feststecken und besonders hier ja tragischer Weise die politische Richtung stark gegen blau tendiert.



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